Das mit dem Umziehen war so eine Sache…

Wir haben ja wirklich lange gesucht, bis wir in Berlin eine Wohnung gefunden haben. Nach wenigen Wochen (und das Auszugsdatum rückte ja auch immer näher) haben wir uns dazu entschlossen einen Makler zu beauftragen, der uns dann kompakt mehrere Wohnungen vorstellte, sodass wir nicht ständig fast jedes Wochenende nach Berlin fahren mussten. Unser Wunschobjekt (oder was heißt Wunschobjekt? Vielmehr schließt man ja auch irgendwann Kompromisse mit sich selbst, was man noch in Kauf nimmt und was nicht mehr) haben wir zum Glück beim ersten Maklertermin gefunden. Im Herzen von Prenzlauer Berg fühlen wir uns auch ganz wohl. Selbst unsere Kleine hat hier ganz schnell einige Freunde gefunden, die auch in der Nähe wohnen.

Leider ist es so, dass die Wohnung wohl nicht von Dauer sein wird. Dadurch, dass wir beide (mein Mann und ich) feste Jobs haben, unsere Kleine auch langsam größer wird, entstehen uns Platzprobleme. Außerdem planen wir im nächsten Jahr vielleicht noch ein weiteres Geschwisterchen für Hanna. Das bedeutet, dass wir über kurz oder lang nächstes Jahr oder etwas später wieder ausziehen werden. Jetzt überlegen wir schon, ob wir dann lieber eine Eigentumswohnung nehmen. Langfristig wollen wir ja hier in Berlin bleiben und hier beruflich und privat Wurzeln fassen. Letztendlich scheint das logisch. Besonders in Mitte soll es je viele Eigentumswohnungen geben. Ich hatte auch gesehen, dass hier bei mir in der Kastanienallee ein neues Objekt entstehen soll, dass pünktlich im nächsten Jahr fertig werden wird. Kolarski real estate heißen die. Es werden wohl etwas 20 Wohnungen in dem Objekt sein. Vielleicht schreibe ich die netten Herrschaften mal an und lasse mich umfassend beraten. Aber erst mal muss ich meinem Mann das Objekt im Internet zeigen. Der weiß nämlich noch nichts von seinem Glück 😉 .

Jetzt noch schnell die Kleine abholen aus dem Kindergarten und dann auf Arbeit. Nachtschicht ist echt nicht so mein Ding, aber was soll man machen?